Presse & Geschichte
Eine Kegelbahn für Osaka.
Kegelbahnen liegen bei uns in der Familie. Für die Weltausstellung 2025 in Osaka half Georges Linster — Kegelbahnbauer in zweiter Generation — eine Bahn für den Luxemburger Pavillon zu bauen. Der Télécran hat die Geschichte erzählt.

19,60 m
lang — ein Stück kürzer als die üblichen 25 m
≈ 200
Bahnen hat Georges Linster in seinem Berufsleben gebaut
13.4.–13.10.
2025 im Luxemburger Pavillon in Osaka
Die Familie Linster baut seit Generationen Kegelbahnen: Jean Linster gründete den Betrieb, Georges trat 1976 ein. Die Bahnen gingen nach ganz Luxemburg, nach Belgien — und eine sogar bis in den damaligen Belgisch-Kongo.
Für Osaka bauten Schüler des Lycée Privé Emile Metz am CNFPC in Esch/Alzette unter seiner Anleitung eine neue Bahn: Piste, Unterbau und Verkleidung neu, Mechanik und Elektronik aus einer alten Luxemburger Bahn wiederverwertet. Außenminister Xavier Bettel kam vorbei, die Schüler wurden zur Ausstellung eingeladen.
Und bei uns in Heiderscheid? Hier steht die Kegelbahn zum Ausprobieren — mitten im All In.
„Trotz der kürzeren Länge ist das Spielgefühl authentisch.“


Télécran Nr. 5/2025 · Text: Jeff Karier · Fotos: Marc Wilwert
